Fröneli’s Mama kommt in sein Zimmer.

«Man darf nicht lügen, Fröneli», sagt Fröneli’s Mama. «Ich weiss Mama. Ich wollte nicht.», antwortet Fröneli weinend. «Geh dich bitte entschuldigen bei den Beiden», sagt Mama zu Fröneli. Beide gehen runter, um mit Papa Abend zu essen. «Man lügt nicht. Vor allem lügt man nicht seine Freunde an.», sagt Fröneli’s Papa am Tisch sauer.

Nach dem Abendessen darf Fröneli nicht mehr raus. Er hat Hausarrest. Er sitzt wieder traurig auf seinem Bett und hört seine Lieblings Kinder-CD mit dem Fröneli-Lied drauf. «D Sunne schiiint, de Tag de wird famoos. Bi dem Wetter ziehts mi ufde Stoos. Fahre mit de steile Bahn de Weg duruf und weiss, dobe isch de Fröneli, die purlimunter Geiss…», murmelt Fröneli vor sich her.

«Dieses Lied ist wirklich super! Das tröstet mich immer, wenn ich traurig bin. Aber auch wenn ich glücklich bin, höre ich es immer.», denkt sich Fröneli.

Fröneli macht sich bettbereit und geht dann schlafen. Etwas beunruhigt ihn jedoch sehr. Seine Freunde haben ihn nicht mehr lieb, denkt er sich.