Am nächsten Morgen schaut Fröneli als erstes aus seinem Fenster und sucht den Antworten-Brief des Christkindes.

Nichts. Fröneli findet keinen Brief. Die Enttäuschung ist deutlich in Fröneli’s Gesicht zu sehen. Fröneli zieht sich für den Kindergarten an und läuft runter in die Küche, wo seine Mama bereits das Frühstück vorbereitet.

«Was ist denn los, Fröneli?», fragt Fröneli’s Mama besorgt. «Wir haben gestern einen Brief ans Christkind geschrieben und haben den Brief vor das Fenster gelegt. Es liegt aber keine Antwort vor meinem Fenster.» Fröneli fängt an zu weinen und umarmt seine Mama ganz fest. «Ach Fröneli, ihr müsst euch einfach ein bisschen gedulden. Das Christkind meldet sich sicher noch bei euch.», tröstet ihn Fröneli’s Mama. «Ja, Mama», antwortet Fröneli und sitzt an den Tisch.

Nach dem Frühstück steht Fröneli auf, zieht sich seine gelbe, warme Winterjacke an und macht sich auf den Weg zu Evi und Frieda.

Auf dem Weg überlegt er sich immer wieder, was er seinen Freunden sagen soll. Er kann doch nicht einfach sagen, dass ihm das Christkind nicht geantwortet hat. Er beschliesst schlussendlich, den anderen einfach zu sagen, dass das Gerücht nicht stimmt.

«Hallo Fröneli. Hast du die Post vom Christkind bekommen?», ruft bereits Frieda. Fröneli zögert ein bisschen und antwortet schliesslich «Ja». «Und?», fragt Evi nach. «Was hat es geschrieben? Zeig uns den Brief!» «Es hat geschrieben, dass das Gerücht nicht wahr ist. Den Brief finde ich leider nicht mehr!», antwortet Fröneli. «Was, du findest den Brief nicht mehr?», fragt Frieda erstaunt. «Tut mir echt leid, Freunde. Ich habe ihn wohl verloren.»

Evi und Frieda werden skeptisch und antworten einfach mit «Achsoo. Ja, dann ist auch egal.» Die drei Freunde laufen Richtung Kindergarten.

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