Fragen und Antwort zur Erschliessung Stoos--> Ihre Fragen zur Erschliessung senden Sie uns bitte an diese Email-Adresse.
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20.05.2010 (14) Gibt es nicht kostengünstigere Varianten zur Sanierung der Standseilbahn? Wir haben die Variante Sanierung der Standseilbahn durch einen national und international ausgewiesenen Fachmann, Herrn Röthlin abklären lassen. In die Abklärung einbezogen wurden geologische Gutachten, Lawinengutachten, Brandschutzfragen und die Frage der Brückensanierungen. Die Erneuerung der Bahntechnik kostet rund 12 Millionen Franken, die Baukosten müssen mit rund 21 Millionen Franken veranschlagt werden. Ins Gewicht fällt ein 10-Monatiger Betriebsausfall vom 15. Februar 2013 bis 15. Dezember 2013 in der Grössenordnung von 2 Millionen Franken, ohne die Ausfälle, welche die Betriebe auf dem Stoos hinnehmen müssten. Zu beachten ist zusätzlich, dass in der Realisationsphase 1 (Sommer 2012) Betriebseinschränkungen und das Risiko eines Ausfalls der Wintersaisons 2012/2013 oder 2013/2014 wegen Verzögerung des Bauprogramms, nicht einberechnet sind.
Vorstellungen, wonach die bestehende Bahn mit einem bedeutend tieferen Kostendach saniert werden könnte, entbehren jeder Grundlage und dies angesichts der Tatsache, dass die Sicherheits- und Betriebsanforderungen seit der letzten Konzessionierung bedeutend verschärft worden sind.
31.03.2010 (13) Besteht zur Zeit und bis zu einer Sanierung ein Sicherheitsrisiko? Die Standseilbahn verfügt über eine gültige Konzession die SSSF AG nimmt die jährlichen Revisionsarbeiten, die mit zunehmendem Alter der Bahn aufwändiger werden, sehr gewissenhaft vor. Der Betrieb der Bahn ist bis 2013 unter diesen Bedingungen gegenüber den Passagieren und den Mitarbeitenden jederzeit verantwortbar.
29.07.2009 (12) Wird es im Frühjahr/Sommer 2010 keine Standseilbahn geben? Werden die Bauarbeiten für viel Lärm sorgen? Die Konzession er Standseilbahn Schwyz/Schlattli-Stoos läuft im März 2010 aus. Wir arbeiten daran, die notwendigen Unterlagen für eine Konzessionsverlängerung zusammenzustellen. Diese Verlängerung soll gewährleisten, dass die Standseilbahn in Betrieb sein kann bis die neue Erschliessung des Stoos in Betrieb genommen werden kann. Während der Bauphase ist mit Emissionen auf dem Stoos zu rechnen. Wir werden aber sehr bestrebt sein, die Emissionen möglichst klein zu halten und die Einwohner und Gäste über den Bauplan aktuell zu informieren.
Änderung 31.03.2010: Die Konzession und die Betriebsbewilligung sind bis 31. März 2013 verlängert worden.
30.04.2009 (11) Warum braucht die Bahn trotz den jährlichen Betriebsbeiträgen, die bewilligt werden sollen, noch Investitionsbeiträge an den Bau? Sie können dies vergleichen mit der AAGS und der Strasse die zum Beispiel ins Muotathal führt. Die Strasse wird von der Öffentlichkeit finanziert, sei es der Unterhalt, die Schneeräumung, Sanierungen und oder der Neubau. Bei der Auto AG (dass der Kunde mit dem ÖV reisen kann), übernimmt die Öffentlichkeit das Defizit. Auf den Stoos übernimmt nun die Bahn die Funktion der Strasse und der AAGS zum Beispiel am morgen um 7.00 Uhr.
07.02.09 (10) Warum soll die Bahn mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden? Die Grunderschliessung des Dorfes Stoos ist vergleichbar mit einer Strasse z.B. nach Riemenstalden oder ins Bisistal oder auf die Ibergeregg. Da der Stoos keine ganzjährig befahrbare Strasse hat, ist die Bahnerschliessung der Lebensnerv vom Stoos. Die Grunderschliessung ist in der gesamten Schweiz eine Aufgabe des Staates. Sicherlich hat diese Bahn auch einen touristischen Nutzen. Sie ist aber ganz klar ein reiner Zubringer, da sie keine Repetierfunktion hat. (keine Talabfahrt) Ob ein Dorf nun mit einer Strasse oder mit einer Bahn erschlossen ist, macht für die Unterstützung durch die öffentliche Hand keinen Unterschied.
07.02.09 (9) Warum soll die Gemeinde Morschach bezahlen der Geschäftssitz ist doch in Schwyz und die Bahn geht doch von Schwyzer Boden auf den Stoos? Grundsätzlich wird auf der Strecke Schlattli-Stoos die Grundversorgung des Dorfes Stoos sicher gestellt. Dazu gehört die ganzjährige Versorgung und Entsorgung mit Lebensmitteln, Baumaterialien, Abbruchmaterial, Ausrüstungsgegenstände, Einrichtungsgegenstände, Heizöl, Diesel, Kehricht, etc. So kommt es nicht drauf an, in welcher Gemeinde die Talstation steht.
07.02.09 (8) Warum wird nicht zuerst Morschach ausgebaut? Dort sind doch die Wartezeiten länger? Die LMS wurde vor 3 Jahren technisch auf den neuesten Stand gebracht und hat die Konzessions- und Betrieberneuerung für weitere 20Jahre erhalten. Primär soll die LMS für die Gäste und EinwohnerInnen von Morschach zur Verfügung stehen. Mit geeigneten Massnahmen sollen die auswertigen Gäste ins Schlattli geleitet werden. Dadurch kann die LMS entlastet werden und die Kapazität sollte dadurch ausreichen. Im Weiteren kommt dazu, dass das Dorf Morschach mit seinem sehr engen Dorfkern nicht durch einen erhöhten PW- und LKW Verkehr belastet wird. Die Untersuchungen durch das Kantonale Tiefbauamt haben klar ergeben, dass eine wesentlich höhere Frequenz durch das Dorf Morschach nicht vertretbar ist und damit vermieden werden muss.
07.02.09 (7) Warum steht die neue Bergstation näher beim Dorf Stoos? Der heutige Gast – besonders Familien mit kleineren Kindern – ist sehr anspruchsvoll und will nicht zuerst mit „Sack und Pack“ bis zu den Liften einen langen Fussweg auf sich nehmen. So soll die neue Bahn bis in den Dorfkern führen und vom Zentrum aus, die Gäste und Güter verteilen.
07.02.09 (6) Wird mit der Kapazität der neuen Bahn das Ski- und Wandergebiet nicht überflutet, so dass nachher alle Skipisten und Wanderwege überfüllt sind? Es gibt ja noch eine zweite unabhängige Studie zur Erschliessung Stoos (Grischconsult). Es ist uns allen ein grosses Anliegen, dass das schöne Schneesport- und Wandergebiet auf dem Stoos nicht überflutet wird und die Gesamtqualität weiter verbessert werden kann. In der Tourismusbranche geht man heute davon aus, dass ein Schneesportgebiet innerhalb 1.5 h gefüllt resp. wieder geleert werden kann. Dies bedingt entsprechende Kapazitäten der Zubringerbahn. Ein Überfüllen des Gesamtgebietes wird durch die beschränkte Anzahl Parkplätze verhindert. Sollten an Spitzentagen trotzdem noch mehr Gäste auf den Stoos wollen, so kann ab einer gewissen Anzahl Gäste die Zubringerbahn geschlossen werden. Die Berechnung der verkraftbaren Gesamtpopulation auf dem Stoos durch den ausgewiesenen Experten Dr. Zegg, Grischconsulta, hat dieselben Resultate ergeben, wie sie von der SSSF AG berechnet wurden.
23.06.08 (5) Wieso hat man den Klingenlift gebaut und hat scheinbar kein Geld mehr? Die zeitgemässe Erschliessung des Klingenstocks und des Fronalpstock ist die Grundlage für einen selbsttragenden Sommer- und Winterbetrieb inkl. der Kosten für die Abschreibungen und die notwendigen Rückstellungen. Die hohe Investition in die Grunderschliessung kann die SSSF AG nie aus eigenen Mittel bestreiten. Die heute und in Zukunft notwendigen Abschreibungen und Finanzierungskosten können nur durch Mehreinnahmen getragen werden. Der Ausbau des Klingenstock und des Fronalpstock war deshalb dringend notwendig. Diese Grunderschliessung kommt nicht nur Tagesgästen, Dauerbewohnern und Touristen zugute. Sie dient auch den 152 ständigen Einwohnern des Stoos, den Bergbauern und Älplern, den Mitarbeitenden der Hotels und Restaurants.
Im Übrigen hat die SSSF in den letzten Jahren 29 Mio Franken in den Unterhalt der bestehenden Anlagen, die nicht zuletzt der Bevölkerung im Bezirk Schwyz zugute kommen, investiert. Viele Leistungen können durch das regionale Gewerbe erbracht werden. Die SSSF AG gibt jährlich eine Lohnsumme von 1.65 Mio CHF aus.
23.06.08 (4) Lohnen sich so hohe Investitionen angesichts des Klimawandels und des zunehmenden Schneemangels? Die SSSF AG hat im Herbst 2008 die umfangreichen Arbeiten zur Sicherung der verfügbaren Wasserreserven mit dem Bau des Stoos-Seelis abgeschlossen. Mit der realisierten Beschneiungsanlage kann die Schneesicherheit schon zu Saisonbeginn sicher gestellt werden. Ohne die Beschneiungsanlage hätten wir nach den extremen Föhnstürmen im Dezember 2008 niemals alle Pisten öffnen können. Dank dieser Gesamtanlage konnten wir das Weihnachtsgeschäft sichern. Die umfangreichen Investitionen in die Wasserzuleitungen kommen zudem der Berglandwirtschaft und der touristischen Erschliessung zugute. Die Sommerfrequenzen konnten dank Investitionen in Infrastrukturen (Bahnen, Gipfelrestaurant) stark gesteigert werden.
23.06.08 (3) Welche Rolle spielt die Luftseilbahn Morschach-Stoos in der ganzen Planung? Die Luftseilbahn Morschach-Stoos erfüllt eine sehr willkommene ergänzende Leistung und verbindet die touristischen Angebote in Morschach selbst direkt mit den Angeboten auf dem Stoos. Die Beziehungen zwischen der SSSF AG und der LMS sind sehr konstruktiv.
23.06.08 (2) Gibt es eine Konkurrenz zur Erschliessung der Mythenregion? Die beiden Projekte sind nicht ganz vergleichbar. Die Erschliessung des Stoosgebietes bedeutet auch eine Grunderschliessung eines ständig bewohnten Dorfes und einer ausgebauten touristischen Infrastruktur inkl. zahlreichen Beherbergungen. Aber die beiden Erschliessungen sollten auch nicht gegeneinander ausgespielt werden. Sie sind beide für den Zugang zu attraktiven Naherholungsgebieten bedeutsam.
23.06.08 (1) Wie steht es mit der Finanzierung der Bahn? Die Gemeinde Morschach hat im Nov. 2008 einen Planungskredit zur Abstimmung gebracht. Der Souverän von Morschach-Stoos hat diesem Planungskredit zugestimmt. Somit übernimmt die Gemeinde Morschach 50% der Planungskosten. Die SSSF AG ist nicht in der Lage, die Finanzierung dieser Grunderschliessung alleine zu tragen. Dazu sind öffentliche Gelder in einem wesentlichen Ausmass notwendig. Ein Finanzierungsausschuss unter Leitung von VRP Th. Meyer mit Beteiligten des Kantons (Finanzdepartement / Baudepartement), des Bezirks Schwyz und der Gemeinde Morschach arbeitet am Konzept.
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